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Freitag, 20. Februar 2026

Andor (Staffel 1)



Der Beginn der Rebellion




Was mir an der Serie „Andor“ gefällt, ist, dass man einen Einblick in die Geheimdienst-Strukturen des Imperiums erhält. Wir lernen z.B. eine Geheimdienstmitarbeiterin kennen, die äußerst ehrgeizig ist und unbedingt innerhalb des Systems aufsteigen will. Wir erfahren etwas über die Hierarchien und sehen Konflikte sowie Konkurrenz auf Kommando-Ebene.


Insgesamt wirkt das Imperium sehr mächtig und kaum angreifbar. Es ist dabei, seinen Einflussbereich zu vergrößern und die totalitären Elemente immer weiter auszubauen. Überall gibt es Spione, verdächtige Bürgerinnen und Bürger werden überwacht. Fremde Welten werden für eigene Zwecke ausgebeutet und die ansässigen Spezies unterdrückt, vertrieben oder ermordet.


Und gleichzeitig ist man dabei, wie die beginnende Rebellion versucht, Nadelstiche gegen das Imperium zu setzen und zu einer größeren Gemeinschaft zusammenzufinden. Sie agiert im Untergrund und noch sind die Versuche, gegen das Imperium aufzubegehren zaghaft. Aber die Unzufriedenheit mit der Diktatur wächst. In diesem Zusammenhang spielt z.B. die Politikerin und Senatorin Mon Mothma eine zentrale (Doppel-)Rolle, die im Verborgenen versucht, Geld für die Rebellion aufzutreiben. Die Verfechter der Rebellion begeben sich in große Gefahr und führen Missionen unter Einsatz ihres Lebens durch.


Im Zentrum der Handlung steht die Durchführung eines Überfalls auf das Imperium. Man will etwas entwenden und bereitet sich akribisch auf den Einsatz vor. Spannung entsteht in der ersten Hälfte der Serie dadurch, dass man sich fragt, ob das Vorhaben gelingt und ob das Team, das den Einsatz durchführt, zusammenhält. Die zweite Hälfte der Serie schlägt dann noch einmal eine neue Richtung ein. Es geht v.a. um die Auswirkungen des Überfalls. Die Überwachungs-, Verhör- und Strafmaßnahmen durch das Imperium werden noch einmal deutlich verschärft. Es will mit allen Mitteln versuchen, eine drohende Gefahr auszuschalten. Am Beispiel von Cassian Andor werden die menschenverachtenden Haftbedingungen geschildert.


Letztlich wird mit dieser Serie ein wichtiger Beitrag zum „Worldbuilding“ des Star Wars Universums geleistet, und das auf eine sehr realistische Art und Weise. Die Serie kommt gänzlich ohne Fantasy-Elemente aus. Es tritt kein einziger Jedi-Ritter auf. Das hebt den Stil dieser Serie noch einmal deutlich von dem anderer Serien aus dem Franchise ab und macht sie zu etwas Besonderem.


Hier mein Star-Wars-Serien-Ranking:

Platz 2: Andor (Staffel 1)
Platz 5: The Acolyte
Platz 6: Ahsoka
Platz 8: Skeleton Crew
Platz 9: Boba Fett


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